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    Leitfaden für die Konstruktion von Einlegeteilen: Wichtige Konstruktionsregeln

    Veröffentlichungsdatum: 07.03.2026

    SpritzgusseinsätzeSie sind entscheidende Bauteile zur Erhöhung der lokalen Festigkeit, ermöglichen Gewindeverbindungen und verbessern die Montagesicherheit von Kunststoffprodukten. Sie finden breite Anwendung in der Elektronik-, Automobil-, Medizin- und Industriebranche. Die korrekte Konstruktion und Montage beeinflussen direkt die Präzision, Lebensdauer und Sicherheit der Produkte. Unsachgemäße Handhabung führt häufig zu Lockerung der Einsätze, Rissbildung im Kunststoff oder strukturellem Versagen.

    In diesem Leitfaden fasse ich die wichtigsten Konstruktions- und Installationsanforderungen für spritzgegossene Einsätze zusammen, um Herstellern zu helfen, Prozesse zu optimieren und Fehler zu reduzieren.

    Anforderungen an die Bohrlochtiefe

    Anforderungen an die Lochtiefe beim Einsetzen von Spritzgussteilen

    Für Einlege-SpritzgussDie Bohrungstiefe ist die Grundlage für die Montage der Einsätze. Bei nachträglich montierten Einsätzen muss die Bohrungstiefe größer als die Einsatzlänge sein. Für selbstschneidende Gewindeeinsätze empfiehlt die LVMA eine Mindestbohrungstiefe von 1,2-facher Einsatzlänge. Für andere Einsatztypen beträgt die empfohlene Bohrungstiefe die Einsatzlänge plus die zweifache Gewindesteigung. Die Befestigungsschraube darf den Bohrungsgrund nicht berühren, da dies zum Herausdrehen des Einsatzes führen kann.

    Senkbohrungsdesign für verschiedene Einsatztypen

    Senkbohrungsdesign mit KunststoffeinsatzDie Bohrungen sollten an die jeweiligen Einsatztypen angepasst werden. Senkbohrungen werden nur für selbstschneidende und Kopfplatteneinsätze empfohlen. Bei selbstschneidenden Einsätzen sind Senkbohrungen empfehlenswert, um das Risiko des Herausfallens zu verringern. Der Außendurchmesser der Senkbohrung sollte dabei mindestens dem Außendurchmesser des Einsatzes entsprechen, und die durchschnittliche Tiefe sollte einer Gewindesteigung des Außengewindes des Einsatzes entsprechen.

    Bei Einsätzen mit Kopf kann durch Senkbohrungen erreicht werden, dass der Einsatzkopf nach der Montage tiefer liegt als die Kunststoffoberfläche. Der Durchmesser der Senkbohrung sollte 0,5 mm (0,02 Zoll) bis 1,3 mm (0,05 Zoll) größer sein als der Durchmesser des Einsatzkopfes, die Tiefe richtet sich nach der Dicke des Kopfes. Nach der Montage sollte die Oberseite des Einsatzes bündig mit der Kunststoffoberfläche abschließen, wobei ein maximaler Überstand von 0,13 mm (0,005 Zoll) zulässig ist.

    Richtige Lochgrößenauswahl

    Die richtige Bohrungsgröße ist entscheidend. Eine zu große Bohrung beeinträchtigt die Leistung des Einsatzes, während eine zu kleine Bohrung zu hohen Druck auf den Einsatz ausübt. SpritzgussteilDies kann zu Rissen und Ablagerungen um die Bohrung herum führen und die Montage des Einsatzes erschweren. Bei Werkstoffen mit Füllstoffen muss der Bohrungsdurchmesser angepasst werden: Erhöhen Sie ihn um 0,08 mm bei einem Füllstoffanteil von ≥ 15 % und um 0,15 mm bei einem Füllstoffanteil von ≥ 35 %. Für Zwischenwerte kann interpoliert werden. Aufgrund der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten von Füllstoffen und Kunststoffarten wird die Rücksprache mit den Ingenieuren der LVMA empfohlen.

    Geformte Löcher vs. gebohrte Löcher

    Diagramm zur Formlochkonstruktion Bohrloch-Designdiagramm

    Geformte Bohrungen sind im Allgemeinen gebohrten Bohrungen überlegen, da sie eine dichtere Oberfläche, höhere Festigkeit und bessere Passgenauigkeit aufweisen. Bei der Bohrungsgestaltung sollte der Durchmesser ausreichend groß sein, um … KunststoffteilSchrumpfung; die Konizität gerader Bohrungen darf 1° nicht überschreiten, für konische Bohrungen wird eine Konizität von 8° empfohlen. Konische Bohrungen, die nur für konische Einsätze geeignet sind, können die Montagezeit verkürzen, das korrekte Einsetzen der Einsätze gewährleisten und das Entfernen vom Dorn erleichtern.

    Konstruktion von Zapfen und Wandstärke

    Die Gestaltung des Ansatzes und die Wandstärke beeinflussen die Leistung des Einsatzes. Die optimale Wandstärke bzw. der Ansatzdurchmesser beträgt das 2- bis 3-fache des Einsatzdurchmessers. Dieses Verhältnis kann bei zunehmendem Einsatzdurchmesser entsprechend verringert werden. Die Wandstärke muss ausreichend sein, um eine Ausdehnung während der Montage zu verhindern, und der Ansatzdurchmesser muss dem Anzugsmoment der Schraube standhalten.

    Unzureichende Schweißnähte führen zu strukturellen Schäden; Verstärkungsrippen können die Festigkeit erhöhen. Bei der Kaltpressmontage nach dem Spritzgießen sind ein größerer Ansatzdurchmesser und eine größere Wandstärke erforderlich, um dem Montagedruck standzuhalten; bei der Montage im warmen Zustand des Kunststoffs müssen diese Maße in der Regel nicht vergrößert werden.

    Durchgangslochkonstruktion von Passteilen

    Die Größe der Durchgangsbohrungen der Passteile ist ebenso wichtig. Der Durchmesser muss größer sein als der Außendurchmesser der Montageschraube und kleiner als der Durchmesser des Einlaufbereichs bzw. der Stirnfläche des Einsatzes, um ein Herausrutschen des Einsatzes zu verhindern. Bei Kunststoff-Passteilen wird die Verwendung eines Kompressionsbegrenzers empfohlen, um die Vorspannung der Gewindeverbindungen aufrechtzuerhalten und die Last vom Einsatz (anstatt vom Kunststoff) aufnehmen zu lassen. Bei Anwendungen mit hoher Belastung sollte der Einsatzkopf entgegen der Kraftrichtung ausgerichtet sein, um seine größere Auflagefläche zu nutzen.

    Konische Einsätze sind nicht für durchgehende Anwendungen und dünnwandige Vorsprünge geeignet, da es sonst zu Kunststoffrissen kommen kann. Standardwerkstoffe sind Güteklasse A (hochfeste Aluminiumlegierung, ASTM B211 2024 / ISO AlCu4Mg1) und Güteklasse E (Automatenmessing, ASTM B16 / UNS C36000 / EN 12164 CW603N CuZn36Pb3), die alle den RoHS-Richtlinien entsprechen.

    Abschluss

    SpritzgusseinsätzeSie spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Festigkeit, Haltbarkeit und Montagesicherheit von Kunststoffbauteilen. Die korrekte Auslegung von Bohrungstiefe, Bohrungsgröße, Senkungen, Zapfenabmessungen und Passungsstrukturen ist unerlässlich für eine sichere Montage und langfristige Funktionsfähigkeit. Darüber hinaus kann die Wahl geeigneter Montageverfahren und -materialien das Risiko von Lockerung der Einsätze, Rissen im Kunststoff oder strukturellem Versagen weiter reduzieren.

    Um mehr über wichtige Aspekte zu erfahren Einlege-SpritzgussBitte zögern Sie nicht, Kontaktieren Sie unsDurch kontinuierliche technische Weiterentwicklung, strenge Qualitätskontrolle und ein agiles Produktionssystem bietet LVMA seinen globalen Kunden eine zuverlässige Komponentenfertigung und professionellen technischen Support und gewährleistet so, dass komplexe Produkte anspruchsvollen Leistungs- und Zuverlässigkeitsanforderungen gerecht werden.

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